Kinder brauchen im Internet klare Grenzen, weil Namen, Fotos, Standortdaten, Chatverläufe und Spielprofile schnell zu dauerhaften Spuren werden. Eltern in Berlin können Datenschutz nicht allein über Verbote regeln, sondern müssen mit Kindern regelmäßig über Daten, Zustimmung und sichere Gewohnheiten sprechen. Nach der Datenschutz-Grundverordnung ist die Einwilligung eines Kindes bei Diensten der Informationsgesellschaft in Deutschland grundsätzlich erst ab 16 Jahren wirksam, wenn die Verarbeitung auf Einwilligung beruht. Jüngere Kinder brauchen die Zustimmung der Eltern. Für Familien bedeutet das im Alltag, dass App-Downloads, Kinderkonten, Social-Media-Profile und Online-Spiele nicht nur eine technische, sondern auch eine pädagogische Entscheidung sind.
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