Künstliche Intelligenz ist im Schulalltag vieler Familien angekommen, doch Kinder brauchen klare Regeln, Begleitung und eine kritische Prüfung der Ergebnisse. Für Eltern in Berlin geht es nicht darum, KI-Tools grundsätzlich zu verbieten, sondern ihre Nutzung verständlich, sicher und altersgerecht zu erklären. Besonders wichtig sind Datenschutz, Quellenprüfung, Eigenleistung bei Hausaufgaben und der offene Blick auf Fehler von Chatbots. Die JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zeigt, wie stark KI bereits mit Lernen verbunden ist. 74 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzen KI-Anwendungen für Hausaufgaben oder zum Lernen. 70 Prozent verwenden sie zur Informationssuche. Wer zu Hause über neue Technologien und Kinder spricht, sollte deshalb konkrete Situationen aus Schule, Freizeit und Familienalltag einbeziehen.
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